Ideale Kalibrierbedingungen in esz-Laboratorien

Das Qualitätsmanagementhandbuch der esz AG calibration & metrology wird derzeit hinsichtlich der kommenden Re-Akkreditierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 überarbeitet, erneuert und ergänzt. Die Norm legt die Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien fest. Dafür wurden unter anderem die in den esz-Kalibrierlaboratorien aufgezeichneten Klimadaten umfassend ausgewertet. So weist das Labor für Gleichspannungs- und Niederfrequenzmessungen (DC-NF) am Standort Eichenau einen Temperaturmittelwert von 23,2 °C auf. Die 2-Sigma Standardabweichung beträgt lediglich 0,6 Kelvin. Das Labor bietet damit ideale Kalibrierbedingungen, da viele Messgerätehersteller eine Referenztemperatur von 23 °C angeben. Im mechanischen Labor beträgt die 2-Sigma Abweichung nur 0,5 Kelvin bei fast idealen 19,7 °C Mittelwert im Messraum. Geringe Temperaturschwankungen sind insbesondere für die temperaturempfindliche Längenmesstechnik sehr wichtig. Die Mittelwerte beziehen sich jeweils auf das gesamte Jahr und werden sowohl im Sommer als auch im Winter konstant gehalten.


Neben den Temperaturwerten wurden auch die Feuchtemessungen in den esz-Labors in Eichenau genau analysiert. Dadurch konnte die Unsicherheit der relativen Feuchte (r. F.) auf Kalibrierscheinen verringert werden. Seit November 2015 beträgt die Unsicherheit in Kalibrierscheinen von esz meist nur noch 3 % r. F. statt bisher 10 % r. F. Die esz AG beweist einmal mehr ihre Kompetenz als eines der führenden Kalibrierlabore Europas.

14.12.2015

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